Die Finmatics-Alternative für kleine Betriebe
Finmatics automatisiert die Vorkontierung in Kanzleien und Buchhaltungsabteilungen – und ist dafür gut. Für einen Betrieb mit einem Geschäftsführer, ein paar hundert Belegen im Jahr und einem externen Steuerberater ist es die falsche Größe. Belegmanager setzt am anderen Ende an: bei dem Beleg, der gerade bezahlt wurde.
Belegmanager vs. Finmatics
| Kriterium | Belegmanager | Finmatics |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Einzelbetrieb, der seine Belege selbst erfasst und einen externen Steuerberater hat | Steuerkanzleien und Unternehmen mit eigener Buchhaltung |
| Einstiegspreis | 29,90 € jährlich bzw. 39,90 € monatlich, netto | ab 750 € pro Monat (Paket Basis Fin, jährliche Abrechnung) |
| Einmalige Einrichtungsgebühr | keine | 1.990 € Onboarding-Pauschale |
| Monatliche Zahlung | ohne Aufschlag möglich | 20 % Aufschlag gegenüber jährlicher Abrechnung |
| Enthaltenes Volumen | ein Tarif, keine Staffelung nach Belegmenge | 3.000 Buchungszeilen pro Monat in allen vier Paketen |
| Rechnet sich ab | ab dem ersten Beleg – es gibt keine Mindestmenge | laut Hersteller „schon ab wenigen hundert Belegen pro Monat“ |
| Was automatisiert wird | Belegdaten auslesen, Beleg der Bankbuchung zuordnen, fehlende Belege anzeigen, exportieren | Vorkontierung und Buchungsvorschläge inklusive Sachkonto, Steuer und Buchungstext |
| Wo der Beleg erfasst wird | beim Unternehmer, direkt beim Bezahlen – per WhatsApp, E-Mail oder App | im Belegeingang der Kanzlei bzw. der Buchhaltungsabteilung |
| Schnittstellen | BMD, RZL, FreeFinance, CSV | DATEV, BMD, RZL, Agenda, Microsoft Business Central, SAP |
| Ausprobieren | 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte, Selbstregistrierung | Demo-Termin nach Anfrage |
Stand der Angaben zu Finmatics: 08.10.2026, öffentlich einsehbare Produkt- und Preisseiten von finmatics.com. Preise jeweils zzgl. USt.
Was kostet Finmatics?
Finmatics hat vier Pakete. Sie unterscheiden sich nicht im enthaltenen Volumen – alle vier beinhalten 3.000 Buchungszeilen pro Monat – sondern im Automatisierungsgrad, den der Hersteller dafür angibt.
| Paket | Preis / Monat | Belegmenge | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Basis Fin | 750 € | 3.000 Buchungszeilen | Zeitersparnis laut Hersteller bis zu 55 % |
| Plus Fin NextGen | 900 € | 3.000 Buchungszeilen | Zeitersparnis laut Hersteller bis zu 70 % |
| Pro Fin NextGen | 1.050 € | 3.000 Buchungszeilen | als beliebtestes Paket ausgewiesen, bis zu 80 % |
| Enterprise Fin NextGen | 1.200 € | 3.000 Buchungszeilen | Zeitersparnis laut Hersteller bis zu 85 % |
| Belegmanager | 39,90 € | keine Staffelung | alle Funktionen enthalten, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar |
Was bei Finmatics dazukommt
Der Monatspreis ist nicht der Gesamtpreis. Drei Positionen kommen hinzu, eine davon verpflichtend:
- Einmalige Onboarding-Pauschale1.990 €
- Aufschlag bei monatlicher Zahlung+ 20 %
- Buchungszeilen über 3.000 pro Monatnach Vereinbarung
- Buchhaltungs- bzw. Kanzleisoftware (BMD, DATEV, RZL …)bleibt bestehen
Bei Belegmanager sind Belegerfassung, Bankanbindung, Zuordnung, Export und die Einrichtung im Monatspreis enthalten. Es gibt einen Tarif und keine Zusatzmodule.
Rechenbeispiel für das erste Jahr: Basis Fin kostet 9.000 € plus 1.990 € Onboarding, also 10.990 €. Belegmanager kostet bei jährlicher Abrechnung 358,80 €. Das ist kein fairer Vergleich zweier gleicher Produkte – es zeigt aber, für welche Betriebsgröße welches Werkzeug gebaut ist.
Wann Finmatics die bessere Wahl ist
Finmatics löst ein anderes Problem als wir, und bei diesen vier Punkten löst es das deutlich besser:
Buchungsvorschläge mit Sachkonto
Finmatics schlägt die vollständige Buchung vor – Sachkonto, Steuer, Buchungstext. Wir machen das nicht. Belegmanager liefert geprüfte Belegdaten, die Verbuchung bleibt bei der Kanzlei.
Eigene Buchhaltungsabteilung
Wer intern bucht, Kostenstellen führt und Freigabeprozesse abbildet, braucht genau diese Tiefe. Belegmanager ist für Betriebe gebaut, die extern buchen lassen.
SAP, Microsoft Business Central, DATEV
Finmatics deckt ein deutlich breiteres Schnittstellenfeld ab, inklusive ERP-Systeme und den deutschen Markt. Wir exportieren nach BMD, RZL, FreeFinance und CSV – mehr nicht.
Mehrere tausend Belege pro Monat
Ab dieser Menge rechnet sich ein Vorkontierungssystem, und der Preis relativiert sich pro Beleg. Unter ein paar hundert Belegen im Monat ist es wirtschaftlich schwer zu begründen.
Der Unterschied, der für kleine Betriebe zählt
Belege per WhatsApp
Foto an die eigene Belegnummer schicken, fertig. Kein Portal, kein Login, keine Schulung – der kürzeste Weg für Mitarbeiter auf der Baustelle oder im Außendienst.
Bankabgleich inklusive
Das Konto wird per PSD2 gelesen, rund 80 Prozent der Belege ordnen sich automatisch der passenden Buchung zu. Offene Bankbuchungen ohne Beleg sind sichtbar, bevor der Steuerberater fragt.
Ein Tarif, kein Onboarding-Paket
39,90 € pro Monat, bei jährlicher Abrechnung 29,90 €. Keine Einrichtungsgebühr, keine Staffelung nach Belegmenge, keine Zusatzmodule.
BMD- und RZL-Export
Der Export ist auf österreichische Kanzleien ausgelegt: Buchungsdaten, Belegbilder mit Belegnummer und die zugeordnete Bankbuchung, abgegrenzt nach Monat oder Quartal.
In unter 10 Minuten eingerichtet
Registrieren, Bankkonto verbinden, Belegweg festlegen. Kein Projekt, kein Einführungstermin, keine Datenmigration.
Ansprechpartner in Wiener Neustadt
Du erreichst direkt die Menschen, die das Produkt bauen – kein Ticketsystem, keine Hotline, keine Warteschleife.
Was unsere Kunden wirklich sagen
Häufige Fragen
Was kostet Finmatics?
Finmatics nennt vier Pakete: Basis Fin für 750 €, Plus Fin NextGen für 900 €, Pro Fin NextGen für 1.050 € und Enterprise Fin NextGen für 1.200 € pro Monat, jeweils netto bei jährlicher Abrechnung und mit 3.000 Buchungszeilen pro Monat. Dazu kommen eine einmalige Onboarding-Pauschale von 1.990 € und bei monatlicher Zahlung ein Aufschlag von 20 Prozent. Stand: 08.10.2026.
Gibt es eine günstigere Finmatics-Alternative für kleine Betriebe?
Ja, aber mit einem anderen Funktionsumfang. Belegmanager kostet 39,90 € pro Monat netto, bei jährlicher Abrechnung 29,90 €, ohne Einrichtungsgebühr. Dafür erfasst er Belege, liest sie aus, ordnet sie der Bankbuchung zu und exportiert sie nach BMD oder RZL. Buchungsvorschläge mit Sachkonto gibt es nicht – die Verbuchung bleibt beim Steuerberater.
Ist Belegmanager ein Ersatz für Finmatics?
Für eine Kanzlei, die Vorkontierung automatisieren will: nein. Die beiden Werkzeuge sitzen an unterschiedlichen Stellen im Prozess. Finmatics automatisiert die Buchung nach dem Belegeingang, Belegmanager sorgt dafür, dass der Beleg überhaupt vollständig und zugeordnet ankommt. Für einen Betrieb, der sich Finmatics angesehen hat und dabei eigentlich sein Belegchaos lösen will, ist Belegmanager das passendere und deutlich günstigere Werkzeug.
Kann meine Kanzlei Belegmanager statt Finmatics einsetzen?
Ergänzend ja, als Ersatz nein. Für die Kanzlei entstehen keine Lizenzkosten, weil Belegmanager beim Mandanten läuft und von ihm bezahlt wird. Was ankommt, ist bereits ausgelesen und der Bankbuchung zugeordnet – also besseres Material für jedes nachgelagerte System. Details dazu auf unserer Seite zur Belegerkennung für Kanzleien.
Welche Schnittstellen hat Belegmanager?
BMD, RZL, FreeFinance und CSV, dazu ein ZIP-Paket mit allen Belegbildern. Finmatics deckt mit DATEV, Agenda, Microsoft Business Central und SAP mehr ab – das ist ein echter Vorteil, wenn eines dieser Systeme im Einsatz ist.
Wo liegen die Daten bei Belegmanager?
Belege und Finanzdaten werden DSGVO-konform in Frankfurt gespeichert, die KI-Auslesung erfolgt ausschließlich in der EU. Die Bankanbindung läuft über PSD2 mit reinem Lesezugriff – Überweisungen sind darüber technisch nicht möglich.
Weitere Vergleiche: GetMyInvoices Alternative · sevDesk Alternative · Belegerkennung für Kanzleien · KI in der Buchhaltung
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